| Arabisch-andalusischer Tanz |
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Der Arabisch-andalusischer Tanz (Bauchtanz - Orientalicher Tanz) wird auch als Muwaschahat (= Strophengedicht) bezeichnet. Dieser Tanz (Bauchtanz - Orientalicher Tanz) gehört zu den höfischen Tänzen. Er war ursprünglich nicht als SoloTanz, sondern als GruppenTanz (Bauchtanz - Orientalicher Tanz) aufgeführt und wurde in der Zeit des arabischen Spaniens (etwa zw. 711 und 1492) an den Höfen von Córdoba und Granada vorgeführt. Geschichte Al-Andalus711 landete ein vorwiegend aus Berbern bestehendes muslimisches Heer unter Tariq ibn Ziyad bei Gibraltar, um das westgotische Spanien zu erobern. Musa ibn Nusayr, Statthalter des Kalifen Al-Walid I., hatte zur Probe schon im Vorjahr 500 Mann unter Tarif ibn Malik zu einem Raubzug entsandt. Tariq schlug die Westgoten vernichtend in der Schlacht am Rio Guadalete, in welcher der Gotenkönig Roderich fiel. Im Juni 712 landete Musa mit einem aus Arabern und Berbern bestehenden Heer und setzte gemeinsam mit Tariq die Eroberung fort, bis beide 714 vom Kalifen zurückbeordert wurden. Die Eroberer brachten den Islam, der im Maghreb bereits durchgesetzt worden war, nach Europa (siehe Islamische Expansion). Abd al-Aziz, der Sohn von Musa ibn Nusair, wurde als Statthalter von Al-Andalus eingesetzt, Sevilla wurde zur Hauptstadt. Abd al-Aziz nahm Egilo, die Witwe Roderichs, zur Frau. Im Jahr 716 wurde Ayyub Nachfolger von Abd al-Aziz und machte Córdoba zur Hauptstadt von Al-Andalus. Um 718 beherrschten die Araber den größten Teil der Halbinsel außer dem Nordwesten, wo westgotische Adlige herrschten. Siehe auch: Geschichte Spaniens#Al-Andalus MuwaschahatDie der verwendeten Musik Rhythmen variieren von 4/4 und 8/4 bis 10/8. Aber auch andere Rhythmen sind üblich wie z.B. 2/4, 3/4 oder 6/8. Bei den Gesangsstücken werden auch 32/8 Rhythmen verwendet. Für Ägypten wurde die arabisch-andalusische Musik in diesem Stil von Fuad Abd el Magid in den 70er Jahren in Kairo rekonstruiert. Eine andere Art des Muwaschahat hat sich in Marokko und Tunesien erhalten. Die alte Tradition dieser Tanz (Bauchtanz - Orientalicher Tanz)form ist in Syrien erhalten geblieben (Rückkehr der Umayyaden nach der Reconquista Spaniens). Hier wird diese Musikform (sowohl mit Gesang und auch als reine Tanz (Bauchtanz - Orientalicher Tanz)musik) weiterhin gepflegt (z.B. vom bekannten Omeija-Gruppe). Es gibt fast keine überlieferten Abbildungen der Kleidung der Tänzer. Sicher sahen die Tänzerinnen ähnlich aus, wie es heute in Syrien noch üblich ist. Auch die Rekonstruktionen der Muwaschahat-Kostüme der bekannten ägyptischen Reda-Gruppe liegen im Bereich des Möglichen. Es können halbenge lange Hosen getragen worden sein, hüftlange Blusen oder Jacken, mit oder auch ohne Hüftbetonung. Als Kopfbedeckung sind Hütchen bekannt (ähnlich der Pillbox). Der arabisch-andalusische Tanz (Bauchtanz - Orientalicher Tanz) wird mit vielen Arabesken geTanz (Bauchtanz - Orientalicher Tanz)t, insgesamt ist der Stil stark vom Bellett beeinflusst. Ein bewegliches Rückgrat, kleine Schritte, sehr ausgefeilte und graziöse Arm-und Handbewegungen, sind typische Bestandteile des Tanz (Bauchtanz - Orientalicher Tanz)es. Es werden weniger Hüftbewegung eingesetzt als im Orientalischen Tanz (Bauchtanz - Orientalicher Tanz) sonst üblich ist, und wenn dann eher weich. Der Einbau von Bodenteilen ist im begrenztem Umfang möglich. Den Einsatz von Tambourinen oder zwei Tüchern, kann man ebenfalls oft sehen. Literatur* Wendy Buonaventura: Serpent of the Nile: Women and Dance in the Arab World, Interlink Publishing Group, 1998, ISBN 1-5665-6300-3
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